Franz Schmidt & Eugène Gigout

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Dienstag, 17. Februar 2026, 22:03 (vor 191 Tagen) @ Stephan Kreutz

Ganz und gar Schmidt-typisch sind die übergebundenen Akkorde bzw. deren Auflösung, die eine latente Bitoanalität/Bimodalität erzeugen. Solche Stellen gib es zuhauf im großen P&F in Es und auch in der Chaconne. Da wirkt Gigouts Harmonik wesentlich braver. Diese Technik ist meiner Erinnerung nach auch in den Sinfonien zu finden.
Und dieser Rhythmus von Achtel Sechzehntel Pause und Sechzehntel ist ja nun wirklich keine besondere Erfindung. Ich halte das wirklich für Zufall. Und im Ende ist es bei beiden auch nur eine "bewegte" Dominantfläche.

Ich kann angesichts dieser Befunde (danke für die Hintergründe) bei der Zufall-Theorie durchaus mitgehen, finde ihn allerdings trotzdem recht bemerkenswert. Eine generelle ÄHnlichkeit in der Harmonik wollte ich natürlich keinesfalls behaupten.


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