St. Marien Lübeck: Gehäuseideen? - Bild-Material

Friedrich @, Freitag, 18. April 2014, 23:11 (vor 4576 Tagen) @ Friedrich

P. S.
Der Maßstab verrät’s: Bis zur Turmbogenspitze 20 Meter, von dort bis in Schlusssteinhöhe weitere 18 Meter. Die Wandabschnitte rechts und links vom Turmbogen sind etwa 3,20 Meter breit, das gesamte Mittelschiff 12 Meter. (Ha! Meister Augenmaß klopft sich auf die Schulter: 12 Meter Breite zu 20 Metern Höhe bis zur Turmbogenspitze entspricht 3 zu 5, und schon haben wir ein goldenes Rechteck.)

P. P. S.
Wenn wir für ein 32'-C etwa 10 Meter plus 1,50 bis 2 Meter Fuß veranschlagen, kann man sich ein Bild von den Dimensionen machen. Die Arkaden-Bündelpfeiler haben zwischen Sockel und Kapitell etwa 14 Meter Höhe.

Um mir mal selber zu antworten: Weil die Türme weniger breit sein könnten, als ich gedacht habe, wäre das Positiv wahrscheinlich auch C-Cis zu teilen. Ein großes 8'-Manualwerk auf eine gerade 8 Fuß lange Lade zu stellen, und das bei den Mensuren, die hier nötig wären, könnte Kopfschmerzen bereiten, selbst wenn viel Platz zum Wegführen großer Pfeifen da wäre.

Das Kleinpedal könnte dann dorthin wandern, wo im Moment die Sololade ist; das Solo-Manual ließe sich bestimmt auf eine Basisbesetzung reduzieren (Spanische 16-8-4, Cornet V ab g), die von einer Frontlade aus versorgt werden könnte.

Oder man tauscht im Kreis: Kleinpedal kommt C-Cis-geteilt ins tiefste Turmgeschoss, Positiv wandert unter das SW (optimal für eine schöne Traktur). Damit wäre allerdings das HW das akustisch direkteste Werk, es gäbe kein konzertierendes Manualwerk, das näher an den Hörern säße.

Viele Grüße,
Friedrich


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