München- Mariahilfkirche in der Au

FranzS., Dienstag, 21. Januar 2014, 08:21 (vor 4603 Tagen) @ ThomasMP
bearbeitet von FranzS., Dienstag, 21. Januar 2014, 08:28

Die Setzeranlage ist eher eigenwillig konzipiert, aber besser als nix.

Ich denk mal, das sind 5 freie Kombinationen als Knöpfchen und die Handregister als Manubrien

Hallo,

wir haben zwar die "Setzeranlage" nicht ausprobiert, aber normalerweise handelt es sich bei den (selbstgebauten) Schmidsetzern um eine Mischform aus Setzer und Kombination. Soviel ich weiß, kann man auf den Kombinationsschalterchen setzen und wenn man dann die entsprechende Kombination aktiviert, springen die gesetzten Manubrien heraus. Grotesk sind übrigens auch die Manubrien, aus Zebrano (oder einem anderen Edelholz) handgedrechselt und handbeschrieben auf Pergament, sind sie auf selbstgegossenen Plastikstäbchen aufgeklebt. Das originale Schmidradialpedal mit den ebenfalls selbstgemachen weißen Plastikobertasten wurde zwar gegen ein BDO Pedal ausgetauscht, befindet sich aber noch auf der Empore. Die weißen Manualobertasten sind nicht aus Plastik und auch nicht aus Horn oder Bein, sondern müssten meiner Meinung nach aus Elfenbein sein, die Untertasten sind wahrscheinlich aus Zwetschgenholz. Ich will noch mal darauf hinweisen, dass ALLES bis auf den Ventus an dieser Orgel von Gerhard Schmid selbst entworfen und in seiner Werkstatt gebaut wurde.

Grüße
Franz


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