Orgelweihe

Exposition, Sonntag, 10. März 2013, 08:28 (vor 4974 Tagen) @ ado

kann mir jemand nochmal kurz sagen, was an der ott-orgel auszusetzen war? die disposition finde ich klar und logisch (typisch neobarock halt,

unterdrückt auch gerade jemand ein gähnen?

aber da habe ich keine berührungsängste), die gestaltung der orgel ansprechend (ja ich bekenne, ich mag diesen 50er-jahre-stil ;-)).
Ist auch nicht schlecht gemacht, finde ich.


jetzt dagegen von seifert sowas romantisch-symphonisches (ich unterdrücke beim lesen der disposition ein gähnen). müßte ich allein anhand der disposition zwischen beiden orgeln wählen, ich würde mich jederzeit für ott entscheiden,

Ich nicht!
selbst wenn es das kleinere instrument ist, und keine wechselschleifen und zig sub- und superkoppeln und ein drangeklebtes "spanisches werk" hat.


das ganze wirkt auf mich zugleich unausgegoren und einigermaßen großspurig, so mercedesmäßig irgendwie und ziemlich unzisterzienserisch oder auch un-(nachkriegs-)evangelisch. und das spanische werk paßt zum rest wie die faust aufs auge... hmm... starke Worte, gibts dafür auch Argumente?

was hätte man nicht für die ausgegebene million euros mit der alten orgel machen können (im sinne einer renovierung und vielleicht vorsichtigen optimierung oder ergänzung durch ein zusätzliches instrument), und dabei wahrscheinlich geld überbehalten?

dabei nichts gegen seifert, ich hätte den auftrag natürlich auch angenommen an deren stelle.


Was hätten Sie mit der Ottorgel denn anfangen wollen? Und: was darauf spielen?


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