Orgelweihe

doppelfloete_h @, Hannover, Montag, 11. März 2013, 09:23 (vor 4974 Tagen) @ ado

Über das für und wider dieses "Konzeptes" wurde ja, wie gesagt, an anderem Ort schon diskutiert.

Ich kann nur betonen, dass ich sehr neugierig bin, wie sich solch ein unorthodoxes Instrument im Konzertbetrieb bewährt.

Vom Papier her befällt mich auch eine ungeheure Skepsis ob des fehlenden zweiten "echten" Prinzipalchores. Ich hätte diesen um alles in der Welt in ein "echtes" zweites Manual gestellt, anstatt in ein solches mitteltöniges Werk zu investieren. Ich finde es zwar grundsätzlich sehr wünschenswert, die Musik des 16./17. Jh. auch durch eine entsprechende Stimmung adäquat wiedergeben zu können - aber insgesamt ist das doch alles denkbar weit entfernt vom "Rest" der Orgel. Aber wer weiß, vielleicht macht gerade das am Ende den Reiz aus? Wir werden sehen - bzw. hören...

Warum es dann auch ausgerechnet "spanisch" sein musste, erschließt sich mir angesichts der nicht allzufern stehenden "spanischen" Orgel in Hannovers Neustädter Hof- und Stadtkirche ehrlich gesagt nicht. Das ist ein Instrument, von dem man zu Recht begeistert sein kann und sollte - der Reiz der spanischen Musik ist schon ungeheuer groß - aber das hätte ich nun nicht unbedingt als Anlass genommen, mich in dieser Form inspirieren zu lassen, wie es dann möglicherweise in Loccum der Fall gewesen sein mag.


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