Lübeck, St. Marien - Neubau?

untersatz32, Freitag, 11. April 2014, 10:19 (vor 4584 Tagen) @ Martin Kondziella
bearbeitet von untersatz32, Freitag, 11. April 2014, 10:22

Mit Aufnahmen kann man viel machen, kommt auf die Mikrophonierung an.
Da kann man das piepsigste Positiv grundtönig und füllig, und die riesigste Krachschleuder kätzchenhaft brav oder schwach erscheinen lassen.
Wie diese Instrumente dann im Raum "tun", und wie sie dort, wo sie sollen, ihre Aufgabe wie und wie gut erfüllen, steht auf einem anderen Blatt.

Betreffs Polen/"Osten" & Ladach: das ist bei mir überhaupt nicht wertend gemeint:
Wir wissen doch alle, wohin die ersetzten Grossorgeln der vergangenen Jahre gewandert sind: ist doch auch gut, wenn dafür noch irgendwo Liebhaber und Verwender gefunden werden.

Betreffs Lübeck/Marien kann ich nur sagen: gut, dass es nun dort ein Symposium gibt mit möglichst vielen Experten und möglichst vielen Meinungen, da wird schon etwas Gescheites dabei rauskommen.

Und betreffs "Kemper": diejenigen Kemperorgeln, die ich kenne, verdienen es eher NICHT, mit (sehr) grossem Aufwand und grossen finaziellen Mitteln erhalten zu werden.
Manchmal sind "einzig erhaltene Zeugen" (siehe Brückenpost von stein) auch nur grosse gigantische Groschengräber...
Es gibt wesentlich erhaltenswertere Neobarock-Riesenorgeln (Beckerath, Schuke, Flentrop, Marcussen, Klais, Steinmeyer...), die qualitätsmässig in einer GANZ anderen Liga angesiedelt sind.

Aber das ist nur meine persönliche Einschätzung, und die ist meist subjektiv.

Grüsse

Thomas


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