Hauptwerk

www.Orgeljournal.de, Donnerstag, 17. Januar 2013, 16:25 (vor 5030 Tagen) @ Hausorgler
bearbeitet von www.Orgeljournal.de, Donnerstag, 17. Januar 2013, 16:31

"Das scheint mir dann schon sehr eine finanzielle Dauerbaustelle zu sein."

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Ja, die Gefahr besteht, wenn man sich nicht gehörig diszipliniert. So habe ich seit 2005 insgesamt fast 20.000 € in Sachen Hauptwerk ausgegeben.

Was mich jedoch mehr interessiert: Habe ich (insbesondere seit dem offensichtlichen Hauptwerk-Monetarisierungsschub in 2008/09) in ein System seriöser Anbieter investiert?

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Etwas beunruhigt hatte mich unlängst die Nachfrage eines reflektiert wirkenden Users: Was denn passiere, wenn nach einer hypothetischen Insolvenz von Hauptwerk der berüchtigte Dongle zerbreche und die häusliche Orgel folglich keinen Ton mehr produzieren könne?

Ich habe die unglaubliche Entgegnung eines Markteilnehmers in Erinnerung, der offenbar völlig lakonisch à la „Ja und?“ darauf reagierte; schließlich hätte man ja doch kein Vermögen in Hauptwerk investiert.

Das hat mich – über die gewohnten Eigentümlichkeiten eines Nischenmarktes hinaus – ebenso wenig beruhigt wie die möglichen Unregelmäßigkeiten in Cappel und Rötha.

Mich wundert immer wieder, dass der überwiegende Teil der Hauptwerk-Nutzer vermutlich gerne fraglos zahlt. Manchmal drängen sich mir Eindrücke auf, die in die Richtung des Religionsphänomenologischen verweisen.


Matthias

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