Eine Ausgebaute Sub ? - v Reiz der Superkoppel (Steinmeyer Landshut)

elias.orgel, Sonntag, 16. März 2025, 13:38 (vor 541 Tagen) @ Gast
bearbeitet von elias.orgel, Sonntag, 16. März 2025, 13:59

wäre es nicht eher logisch, dass für die SubOktave auf die bereits vorhandenen 16' Register zugegriffen wird
immerhin gibt es bereits drei davon
Violon 16'
Subbass 16'
Bordun 16'
und ein Geigen Prinzipal 8' zB lässt sich bestimmt gut durch einen Violon ergänzen...


Da Pedalregister in dieser Lage idr. Nach unten changieren, ist das eine ziemlich dumme Idee :)


gerade erreicht mich eine Mail von Gerhard Walcker-Mayer mit folgenden Inhalt:

"Nach unten wurde so gut wie nie ausgebaut, die Sub-Koppeln beginnen beim c mit C, oder man holt vom Pedal eine tiefere Lage ins Manual."

bei der Opus Liste der Walcker Orgeln scheint mir bei den dort aufgeführten Orgeln

https://walcker.com/opus/0001_0999/0432-leipzig-krystallpalast-eb.html

die Orgel in Leipzig (OP 432 Krystallpalast von 1887) die erste mit Oktavkoppeln zu sein (für das Manual I und das Pedal)

Die nächste große Orgel für den Stephansdom in Wien hat keine...
Und auch Ulm nicht...

Herr Walcker Mayer schreibt:
"Ich denke, Leipzig war eine Ausnahme, erst rund 500 Orgeln später hat man öfters mal Super und dann später Sub-Koppeln eingebaut. Eberhard Friedrich stand der Sache nicht freundlich gegenüber. Bei Kleinorgeln wurde es im „Pneumatischen“ und „Elektrischen“ sowieso dann die Regel."

okay...
Soest (OP 676 mit den mir bekannten Sup I/I und P/P) ist jetzt nicht wirklich 500 Orgeln später, aber wie bereits erwähnt, ist es recht riskant die eigene Wahrnehmung oder Erfahrung zum Maßstab zu nehmen...

--
Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott


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