Brackwede, war: Wie lange hält denn so eine sehr gute Pfeifenorgel...

elias.orgel, Mittwoch, 10. September 2025, 06:42 (vor 352 Tagen) @ Orlos
bearbeitet von elias.orgel, Mittwoch, 10. September 2025, 06:58

"Unsere Orgel soll laut Aussage des Erbauers keine Schrauben, Nägel oder Leim enthalten. Während der Sanierung wurden sowohl Schnellbauschrauben, Nägel und Leim vorgefunden. Auch die Verwendung von Multiplexplatten und Bootsbauholz wurde erkennbar, Materialien, die im historisch orientierten Orgelbau nicht vorkommen."

Das ist schon heftig. Zumal dieser Orgelbauer eine gewisse "Berühmtheit" dadurch erlangte, dass er anderen Firmen unhistorisches Verhalten vorwarf, die nachweislich sehr gewissenhaft arbeiten. Unschön.

Die Sache mit den Schrauben (etc) klingt wirklich sehr widersprüchlich
Aber solche Aussagen sind auch mit Vorsicht zu "genießen"...

"In den Rasterbrettern hat jede Pfeife eigentlich einen eigenen Platz, so nicht in unserer Orgel. Hier wurde an einer Stelle nicht nur ein Bohrloch pro Pfeife gemacht, sondern ein großes Bohrloch, das gleich 14 Orgelpfeifen aufnimmt."

Klingt ebenfalls geradezu dramatisch

Ein großes Loch? Und da hat er die Pfeifen einfach so unfachmannisch ungeordnet "reingestopft" ?

Auf den Fotos bietet sich mir ein etwas anderes "Bild" (Nr 5)
https://wb.kirchengemeinde-brackwede.de/pages/aktuelles/orgelsanierung.php
Aber da habe ich leider keine Ahnung ob das zur Zeit von jp Möller überhaupt üblich war ;-)

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In dem Bossert Video spricht Henk van Eeken ebenfalls von

"dem richtigen Material,
dem richtigen Verfahren..."
https://youtu.be/aML6PlZoFXs?si=kEqEdf0njk70KWcR&t=6472*

Und ich muß natürlich sofort an Loriot denken:
"nur so werden sie richtig gemischt" (Skat)

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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott


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