Auszug aus meinem kommentierten Weigle-WVZ zu Herborn

elias.orgel, Montag, 02. Februar 2026, 00:35 (vor 208 Tagen) @ MCVL
bearbeitet von elias.orgel, Montag, 02. Februar 2026, 05:57

So, liebe Leute,

jetzt habe ich gerade noch im Opusbuch I nachgeschaut und schon sind wir wieder etwas schlauer.

Der gesamte Umbau kostete 6240 Mk. Für den pneumatischen Umbau in der von mir beschriebenen Art und Weise, neuen Spieltisch, drei neue Register samt Windladen und eine Transmission, Schwellkasten sowie elektrischen Gebläseantrieb halte ich es jetzt nicht gerade für ein Schnäppchen.
Die Arbeiten erhielten übrigens die Opusnumner 467.

Aufschlußreich wäre natürlich ein Blick ins Pfarrarchiv Herborn... Mich würde interessieren, woraus sich die Differenz zwischen den 4000 + 600 Mk. bei Bösken zu den 6240 Mk. die Weigle nennt, ergibt.

Ich hatte gehofft, dass Du einzelne Positionen aus der Zeit etwas aufschlüsseln und vergleichen kannst...
leider habe ich keine genauen Erinnerungen, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass ich irgendwo mal verschiedene Kostenaufstellungen aus der Zeit gesehen habe
einzelne Register, Schwellkasten etc

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zum Vergleich:
1908 Marten Walcker II/28 = Orgel 11.100Mk ohne Gehäuse + Motor 900Mk
= ca 430Mk / Register
1908 Bad Homburg Sauer III/38 = Orgel 15.875Mk + 8 Register Fernwerk 3.981Mk +
Gehäuse 5.550Mk + Motor 1.500Mk
= ca 470Mk / Register

laut Kaufkraftäquivalente wäre 1908:1913 etwa 1:1,12 also eine Verteuerung um ca 12%

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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott


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