Cameron Carpenters "Orgel für eh alles"

Karsten @, Samstag, 21. Dezember 2013, 22:44 (vor 4633 Tagen) @ Hausorgler

Ich könnte mir vorstellen, daß er bei seinen Tempi einfach EIN Instrument braucht, auf das er vollständig eingeübt ist und mit unterschiedlichen Tasten, Pedalen und Trakturen nicht dieses Ergebnis erzielen könnte. Mit seiner Reiseorgel sitzt er bei jedem Konzert am selben, völlig vertrauten Instrument.
Ist meine Vermutung sehr abwegig?

Nein, das sind - neben einigen aneren Gründen - genau die Gründe, die Cameron Carpenter als Argumente für seine Digitalorgel und eben gegen die Instrumente vor Ort vorbringt. Der Registrieraufwand ist bei ihm einfach zu groß und ein enormer Zeitfresser. Zudem machen viele Instrumente technisch seine Tempi nicht mit und musikalisch findet er selten die Klänge, die er braucht...

Soll er damit glücklich werden und vor allem viele viele neue Orgelmusikfans gewinnen. Vielleicht können die einen oder anderen nach dem Schock dem "normalen" Orgelklang der Kirche vor Ort und dessen Otto-Normal-Organisten dann doch etwas abgewinnen.

Gruß
Karsten


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