Der Transponierapparat der Gebrüder Späth

elias.orgel, Donnerstag, 17. Juli 2025, 07:41 (vor 414 Tagen) @ MCVL
bearbeitet von elias.orgel, Donnerstag, 17. Juli 2025, 07:46

Frage an die Fachleute
Wäre es nicht einfacher gewesen die Klaviatur zu verschieben (wie beim cembalo)?


An einer Orgel mit pneumatischer Traktur ist das sicherlich die einfachste Konstruktion für eine solche Vorrichtung.

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Rainer Zufall war ich am Wochenende bei einem Hoffest in der Nähe von Marburg zu Gast wo die momentane durchschnittliche Dichte an Orgelbauern (keine innen) nur noch von der lokalen Dichte Harmoniumse/qm (ausschließlich innen) übertroffen wurde...


Und siehe da...

Es gibt dort in der Sammlung von gefühlt 200 Instrumenten tatsächlich ein Harmonium mit 6 Oktaven Klaviatur (aber "nur" 5 Oktaven Töne)

Des Rätsels Lösung:

Die Klaviatur ist in beide Richtungen um 6 Halbtöne verschiebbar...

Diese Konstruktion ist definitiv viel einfacher als die oben aufgeführte patentierte Lösung von Späth

Aber

Während ich ja nach wie vor davon überzeugt bin, dass das klassische Klaviatur-layout (ähnlich wie die klassische Notenschrift) nicht optimal - geschweige denn auch nur gut ist
Kommt beim Orgelbau ein Design-"Fehler" zum Tragen der diese einfache Verschiebung in der Regel unmöglich macht...

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Orgelspielen heißt: im Sitzen tanzen ...

... für Gott


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