keine Orgel war billig....

fluteceleste @, Mittwoch, 07. März 2018, 09:44 (vor 3100 Tagen) @ fluteceleste
bearbeitet von fluteceleste, Mittwoch, 07. März 2018, 10:38

Grad zufällig gefunden: Manche große Orgel war ja - nach heutiger Sicht - ein Schnäppchen, wie in Betzdorf...

„Am 6. Dezember 1959 wurde die Oberlinger Orgel, hergestellt von der Firma Förster und Nicolai [sic] (Lich bei Gießen), mit ihren 43 Registern, drei Manualen und 3178 Pfeifen, von Oberkirchenrat Rößler feierlich in den Dienst gestellt. Der damalige Kaufpreis betrug 78.000 DM, eine für die damalige Zeit stattliche Summe“
Umgerechnet auf die heutige Zeit (Inflationsrechner) ergibt sich ein Registerpreis von 175.000€/43 Reg.=ca.4.000€
Vor ein paar jahren wurde sie für 160.000 saniert (siehe hier, daraus auch obiges Zitat). Den Fotos nach sieht sie zwar nach typisch 60er, aber nicht unbedingt nach einem Sanierungsfall aus..
Selbst wenn man beide Summen addiert, ist man immer noch meilenweit von heutigen Preisen entfernt... F&N bzw Oberlinger gehörten nach ja damals wohl auch nicht zu den billigsten OB (wie zB Kemper)...?

Der obige Preis lässt sich übrigens direkt mit Godesberg (51.800DM) vergleichen: Fast gleiche Registerzahl für 25.000DM weniger...das würde die auch schonmal gestreifte Frage, ob Ott billig(er) war, zumindest für das vorliegende Beispiel mit ja beantworten. Sicher war er teurer als Kemper.

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