Orgelkosten damals ...

FranzS., Donnerstag, 08. März 2018, 20:34 (vor 3099 Tagen) @ oHo


Nein, sind sie nicht: Sie bilden ab, wie sich die allgemeinen Preise entwickeln. Das kann man dann konkreten Preisen gegenüberstellen, z.B. ein Positiv mit 5 Registern kostete 1955 soviel wie 50.000 Kilo Brot, 1963 soviel wie 60.000 Kilo Brot. Reine Preissteigerungen nur innerhalb einer Warengruppe wie Orgeln hingegen haben gar keine Aussagekraft, weil dem keine Entwicklung der Löhne und Gehälter gegenüberstünde...

meint, fröhlich grüßend,
Oliver


Ein großes Problem ist halt, dass der Warenkorb der 60er mit heute nicht zu vergleichen ist. Erst seit den 80ern lebt man in etwa so wie heute.


Der Warenkorb wird ständig angepasst: Vom Schwarzweiß-Fernseher alle 20 Jahre (also 1/20 p/a) über den Farbfernseher mit Röhre 1/15 zum Flachbildgerät 1/6 - und das gilt für alle Produkte: Was nicht mehr aktuell ist, fliegt raus: Telex, Fax, bald auch der PC, usw... dafür kommt jeweils das aktuelle rein...

Selbst bei der Ernährung ist jetzt vermutlich ein Bio-Anteil drin..

meint, fröhlich grüßend,
Oliver

Richtig, so hab ich es auch gemeint. Der Warenkorb von 1960 beinhaltet komplett andere Dinge wie der von 1980. Der Warenkorb von 1998 hingegen dürfte sich vom dem gegenwärtigen Warenkorb nicht sonderlich unterscheiden. Das Konsumverhalten der Menschen hängt doch unmittelbar damit zusammen, ob Dinge als teuer gelten oder nicht. Insbesondere bei solch großen Sachen wie eine Orgel. Da sich das Konsumverhalten von 1960 aber nicht mit dem heutigen Konsumverhalten vergleichen lässt, finde ich es sehr schwierig die Orgelpreise von damals mit denen von heute zu vergleichen.


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