Ott Euskirchen, war:Keine Orgel ist billig....

quintade, Montag, 22. Juli 2019, 20:41 (vor 2598 Tagen) @ Axel
bearbeitet von quintade, Montag, 22. Juli 2019, 20:45

Euskirchen gefiel mir nach der letzten Maßnahme so gar nicht. Das war leider noch nicht mal gut gestimmt und die Intonation war vorher nach meiner Meinung auch besser.

Meinst Du die Schuke-Überholung vor ca. 10 Jahren? (Aussage Küster)
Ich konnte gerade nur so 5 Minuten dran bis der Zug kam, eigentlich zu wenig für qualifizierte Aussagen. Habe aber bemerkt, dass der HW-Prinzipal wirklich nicht mehr ottig klingt, vor allem nicht ab c aufw@rts, da ist direkt ein Sprung drin. Der Oktavbass 8' ist sehr stark, einiges zu stark, finde ich. Wie war das vorher? Dann gibt's aber schon noch einige Ott-Charakteristika, das SW ist doch recht typisch, zB die Quintade, aber doch: eigentlich alles dort, auch der Sesq.

Und auch die 4'-Prinzipale. Herrlich, wenn man "zittert", ob der Ton anspricht :) und tatsächlich, es gab einen, der kam und kam nicht, trotz einiger Geräusche. Das kann dann nur Ott sein. Die Zungen konnte ich nicht richtig testen, kann aber gut sein, dass die klangvoller (trotzdem charakteristisch hoffentlich) und zuverlässiger jetzt sind, war bei Ott ja oft ein Problem (warum eigentlich?).
An der Traktur fühlte ich mich gleich wohl. Mag sein, dass es anderswo Probleme gibt, aber in Standardsituationen konnte der Trakturen bauen.

Wahrscheinlich war die Prämisse ein "tragenderer Klang"? Kenne eine größere 3manualige, auch von Schuke überholt, die mE kaum noch nach Ott klingt.
Aber wie gesagt, 3 Minuten sind zu wenig - die Akustik dort finde ich auch schwierig, etwas topfig...
(Fotos habe ich immerhin, sodass die nach Rücksprache auch auf OI auftaucht..)


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