keine Orgel war billig....

fluteceleste @, Mittwoch, 07. März 2018, 12:36 (vor 3099 Tagen) @ oHo
bearbeitet von fluteceleste, Mittwoch, 07. März 2018, 12:41

Grad zufällig gefunden: Manche große Orgel war ja - nach heutiger Sicht - ein Schnäppchen, wie in Betzdorf...

„Am 6. Dezember 1959 wurde die Oberlinger Orgel, hergestellt von der Firma Förster und Nicolai [sic] (Lich bei Gießen), mit ihren 43 Registern, drei Manualen und 3178 Pfeifen, von Oberkirchenrat Rößler feierlich in den Dienst gestellt. Der damalige Kaufpreis betrug 78.000 DM, eine für die damalige Zeit stattliche Summe“
Umgerechnet auf die heutige Zeit (Inflationsrechner) ergibt sich ein Registerpreis von 175.000€/43 Reg.=ca.4.000€
Vor ein paar jahren wurde sie für 160.000 saniert (siehe hier, daraus auch obiges Zitat). Den Fotos nach sieht sie zwar nach typisch 60er, aber nicht unbedingt nach einem Sanierungsfall aus..
Selbst wenn man beide Summen addiert, ist man immer noch meilenweit von heutigen Preisen entfernt... F&N bzw Oberlinger gehörten nach ja damals wohl auch nicht zu den billigsten OB (wie zB Kemper)...?


Das ist das Problem, wenn man Preise ohne Berücksichtigung von Inflation betrachtet: Es kommt nur Unsinn heraus!

Der Kaufpreis in Höhe von 175.000 DM im Jahr 1959 bereinigt um Inflation und umgerechnet von DM in Euro entspricht 398.233,33 Euro.

Plus 160.000 Euro Sanierungskosten sind das 558.233,33 Euro.

Das geteilt durch 43 Register ergibt einen Registerpreis von 12.982,17 Euro. So weit entfernt von heutigen Preisen ist das dann nicht mehr...

rechnet, fröhlich grüßend,
Oliver

Moment: der Kaufpreis war 78.000 DM, nicht 175.000 DM. Ich schrieb, die 78.000 DM ergeben gemäss Inflationsrechner 175.000 €.
grüßt, nochmal nachrechnend,
Stefan


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