ein paar Fragen...

chp, Sonntag, 06. Januar 2013, 20:27 (vor 5040 Tagen) @ JSBach

Hallo,

noch ein Hinweis:

Ich spiele mittlerweile seit knapp 5 Jahren Orgel (vorher kein Klavier), habe durchgehend in dieser Zeit Unterricht und mich mittlerweile auf das Niveau der folgenden Stücke hochgearbeitet:

Messiaen Apparition und Banquet Celestte
momentan arbeite ich an Felix Mendelssohn Bartholdy P+F in G-Dur op 37.2

der Messiaen und die Fuge des Mendelssohn sind zwar technisch nicht so schwierig, erfordern jedoch zumindest Anfangs hohe Konzentration. Beim Messiaen beispielsweise ist das Notenbild sehr komplex, viele Stimmen bzw. sehr volle Akkorde, viele Vorzeichen, Pausezeichen etc. Wenn man nun so ein Stück eben beim Üben beherrscht, kann jede kleine Ablenkung dazu führen, dass das Stück bei einer Aufführung im Gottesdienst o.ä. "in die Hosen" geht. Es wird immer ein bisschen Konzentration abgezogen, weil man sich Gedanken macht, was passiert, wenn man sich verspielt, man denkt über die kritischen Stellen nach, schielt auf die Reaktionen der Zuhörer usw. Das führt dann dazu, dass, vereinfacht gesprochen, die Konzentration nicht mehr aussreicht und man sich tatsächlich verspielt und vielleicht ganz die Orientierung verliert. Man sollte also besser nur solche Stücke spielen, die man sicher und gewissermaßen mit der linken Hand beherrscht und bei denen man beispielsweise auch mal kurz über etwas anderes nachdenken kann.

Beste Grüße von der Waterkant
Christoph P.


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