ein paar Fragen...

Rochus Schmitz ⌂ @, Münster, Montag, 07. Januar 2013, 16:54 (vor 5038 Tagen) @ JSBach

Zum einen würde ich gerne öfter, zum andren traue ich mich nicht wirklich. Oder sollte ich versuchen, in einer anderen, "unbedeutenderen" Kirche sowas zu machen?

Zu den Problemsituationen: Bei dem Blackout kam der Gemeindegesang überraschend leise, ich hatte vorher nur rund 5 Minuten an der Orgel gesessen etc. und das hat mich direkt im dritten Takt ganz rausgehauen. Ob ich nochmal reingekommen wäre, bezweifle ich.

MMh, ja, eine ähnliche Situation habe ich auch bei meinen ersten "Gehversuchen" erlebt: Man ist ohnehin aufgeregt, kriegt das Vorspiel/die Intonation mehr oder weniger souverän noch hin und setzt zur Begleitung an und dann: kein oder nur leiser Gesang. Das verunsichert total: Da singt ja gar keiner - kommen die nicht mit? Hab ich die falsche oder gar keine Nummer angezeigt? Oder liege ich richtig und die Akustik funkt dazwischen? Beim ersten Mal stand mein Lehrer auch neben mir, der fand das alles völlig normal ...

Das zweite Erlebnis ähnlicher Art (ohne Lehrer) war schlimmer: da sind mir die Leute bei einem mir unbekannten Lied (bei den Katholen gibt´s den Plan ja max. 5 Min. voher) "weggelaufen". Wenn ich nach diesem Erlebnis nicht "drangeblieben", auch wütend gewesen, wäre (nach dem Motto: Ihr W ..., ich zeig euch schon noch, wo der Hammer hängt), hätte sich das zum Trauma ausgewachsen und ich hätte nie wieder im Gottesdienst gespielt.


Da ich keine wirkliche Kirchengemeinde habe, habe ich auch kein Orgelbuch zum Gotteslob, im Dom gibts sowas nicht... Lohnt es sich, ein gebrauchtes zu kaufen, sind die Sätze gut für Anfänger, wie ist die preisliche Lage (in Anbetracht des neuen Gotteslobes Ende des Jahres)?

Ich kenne hier ein paar Schüler, die kopieren sich einzelne Sätze aus dem Orgelbuch. Könnt mir aber auch vorstellen, daß die Gemeinden die alten Bücher verschenken, wenn das neue Gesangbuch da ist.


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