ein paar Fragen...

Rochus Schmitz ⌂ @, Münster, Montag, 07. Januar 2013, 14:55 (vor 5038 Tagen) @ P.Kampf

Hallo JSBach,

ich hab früher auch schon bei dem Gedanken, vor Publikum zu spielen, Magenkrämpfe bekommen. Abgebaut habe ich das quasi durch Schocktherapie, in dem ich in den Ferien nach meinem Abi jeden Morgen zur Kirche um die Ecke gegangen bin und die (sowieso sonst unbegleiteten) Werktagsmessen gespielt habe. Da durfte ich dann auch immer die Lieder spielen, die ich schon konnte. Die ersten beiden Wochen war das sicher nicht immer ein Vergnügen für die alten Damen, aber da mussten die durch.

Ha, genauso hab ich´s auch gemacht! Ansonsten würden mich auch heute noch keine 10 Pferde dazu bringen, öffentlich "konzertmäßig" irgendwas darzubieten. Bei der Literatur, die ich im Gottesdienst spiele, bin ich allerdings sicher, daß ich sie nicht nur unter optimalen Bedingungen einigermaßen fehlerfrei darstellen kann, sondern auch, wenn´s in der Kirche oder am Spieltisch drunter und drüber geht. M. E. geht das nur, wenn man notfalls einige Takte auswendig drauf hat und auch nicht gleich (innerlich) durchdreht, wenn man nicht mehr sofort weiß, wo man sich im Notentext gerade befindet.


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