Thierry Escaich in St. Lambertus, D-Altstadt

3rd_astronaut, Dienstag, 03. Dezember 2013, 19:28 (vor 4650 Tagen) @ otto krämer

Das ist schon einmal alles soweit korrekt; allerdings bewegt sich ein improvisierender Musiker auch auf dem Weg der Findung der eigenen Musiksprache, wenn er es denn mit der Improvisation ernst nimmt.

Nun hätte sich aber T. Escaich daheim hinsetzen können und eine Bearbeitung von "Nun komm der Heiden Heiland" in seiner eigenen Musiksprache austüfteln, niederschreiben und in Düsseldorf zur Aufführung bringen können.

Ein möglicher Mehrwert für den Zuhörer bei der improvisierten Fassung ist natürlich, dass Escaich das spielen kann, was auf dem Düsseldorfer Instrument am besten umzusetzen ist. Das unterscheidet halt den reisenden Organisten vom reisenden Pianisten. Ob es erfolgt ist bzw ob überhaupt die Zeit dazu da ist, sich soweit auf eine Orgel einzustellen in der Vorbereitung, weiß ich freilich nicht.


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