Heiliggeist Clausthal, war: Orgelneubauprojekte in Clausthal und Freckenhorst

ArnezN, Sonntag, 13. Oktober 2019, 12:28 (vor 2516 Tagen) @ quintade

Den Besten gibt's aber nur einmal. Ich weiß, dass eine Kommunikation eines solchen Projektes nicht einfach ist, aber in dem Artikel finde ich doch einiges Ärgerliche bzw. Fragwürdige.

Allerdings, als direkt betroffener geht mir da auch gerade der Hut hoch. Der Passus über die ungeahnten Möglichkeiten des Zusammenspiels zwischen Chor/Orchester und Orgel ist ja interessant: "Göttingen hat es nicht, auch wenn sie es meinen" zielt auf St. Jacobi, wo wir in den letzten Jahren mehrere Konzerte mit Orgel und Orchester (u.a mit Ben van Oosten und Daniel Roth und Guilmant und Poulenc) hatten. Zugegeben die Kirche ist überaktustisch und der Abstand zwischen Orchester vorne und Orgel hinten muss mit Video und "Mickeymäusen" überlistet werden - nicht ideal. Dafür hat Clausthal halt keinen Nachhall, das würde ich auch nicht ideal nennen. Hier wird doch einem Blinden ein Fernglas verkauft, und das noch mit unnötigen Spitzen gegen ein ambitioniertes Konzertleben woanders. Aber das ist eben Karl Wurm.

Aber schön, dass die Ottilie in Slowenien eine neue Heimat findet - steht eh auf meiner Urlaubsplanung. Und es ist immer wieder interessant, dass inzwischen fast alle von den Protestanten verschmähten neobarocken Instrumente eine neue Heimat in katholischen Kirchen finden. Vielleicht muss ich auch bald konvertieren... :-)


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