Die Tanaka-Orgel und Umgang mit "unzeitgemäßen" Orgeln im 19. Jahrhundert

MCVL @, Sonntag, 08. Februar 2026, 11:48 (vor 200 Tagen) @ Uli Skriwan

Kurioserweise wurde noch dazu je zweimal der eingebaute Spielschrank auf freistehenden Spieltisch umgebaut und Jahrzehnte später wieder rückgängig gemacht.

Viele Grüße Uli

Genau, der Einbau freistehender Spieltische "zum Vorwärtsspielen" war ebenfalls ein beliebtes Mittel, um die Orgeln zu modernisieren.
Heute noch existente Beispiele aus dem Raum Südwürttemberg/Hohenzollern dazu, wo Orgeln des 18. Jahrhunderts mit ursprünglich angebauter Spielanlage oder hinterspieliger Ausführung im 19. Jahrhundert mit freistehenden Spieltischen ausgestattet wurden, finden sich u.a. in Bietenhausen bei Rangendingen (Keppner, Umbau durch Joseph Klingler) oder Einhart (vermutlich Johann Baptist Lang, ebenfalls durch Klingler umgebaut und "modernisiert" - dort auch mit Zusatzkanzellen für die fehlenden Töne der kurzen Oktave).
Die Orgeln sind mit den "Modernisierungen" und den freistehenden Spieltischen bis heute erhalten und wurden bei zurückliegenden Restaurierungen von "Reorganisationen"/"Rekonstruktionen" glücklicherweise verschont und ihre gewachsene Substanz respektiert.

Viele Grüße
Mark

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Das Gesamtresultat der Prüfung war ein äußerst günstiges, was zur wohlverdienten Weiterempfehlung des in seinem Fache großen Plattlinger Meisters förmlich drängt. (Mariakirchen 1905)


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