Zacharias, war: "Dr. Tanakas reingestimmte Orgel"

Karl-Bernhardin Kropf @, Rostock, Dienstag, 10. Februar 2026, 12:39 (vor 200 Tagen) @ Florian-L

Die Zacharias-Zungen klingen einfach nicht.


Doch, tun sie:
https://www.walcker-stiftung.de/Blog.html#kap35

Oder gefallen sie dir einfach nicht?

Oh danke, auf der Seite war ich lange nicht mehr. Eine Gelegenheit, den VLC-Player mal wieder zu entrosten :-)

Ja, das klingt nicht verkehrt (trotz gewendeter Zunge). Blöd ist natürlich, dass das quasi eine Wohnzimmer-Aufnahme ist. Gegen eine klassische durchschlagende Klarinette wäre das schon ein Wettbewerber. Wären solche Register an einem Ort über-lokaler Aufmerksamkeit und mit schönem Klang - beides in Poppenbüttel nicht der Fall - wäre die Wahrnehmung in der Szene wohl eine bessere.

Allzu lange möchte man die Dinger aber nicht hören, klingt doch nach Harmonium - wie auch die durchschlagende Klarinette. Ich halte diese Registerfamilie für eine Gelegenheits-Zutat, wie auch eine englische Tuba oder ein Regal. Meine Erfahrung jedenfalls, unabhänig von der Qualität der Stimmen.

In sich allein (Stücke für Harmonium oder Physharmonica) kann man das schon mal länger haben.

Der Anschaffungspreis fällt ja nur am Anfang an. Wartungsmögichkeit und Stimmbarkeit/stabilität (bei Zacharias wohl gegeben) sind ein Thema, und dann natürlich der Platzbedarf für die Grundsatzentscheidung.


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