Zuviel des Falschen.

Reginhard ⌂ @, Freitag, 01. März 2024, 22:33 (vor 911 Tagen) @ elias.orgel

Zunächst einmal bin ich bei Deiner Frage, wem diese Zahl nützen könnte, dabei.
Sie hat keinen praktischen Wert.

Ich hatte das so verstanden, das es um klangliche Kombinationen geht.
Nun, wenn Koppeln nichts zum Klang beitragen... warum baut man sie dann?


Danke für die Buchempfehlung wegen meines "besten" Arguments. ;-)
Ich traue mir bessere Argumente zu. :-)

Doch - ohne Flapsigkeiten - interessiert mich die Antwort auf die Frage:
Wieviele Kombinationen in Relation zur verfügung stehenden Registern sind sinnvoll einsetzbar?
Ich bin jemand, der Dinge verstehen will, die Antwort würde für mich ein Mosaiksteinchen im Verständnis der Orgel sein.

Vor etlichen Jahren hat mir ein Orgelbauer gesagt, damit ich endlich mal keinen Klang aus einer schrecklichen Orgel herausbekommen kann, würde er mir eine Disposition nennen.

(Ich versuche es aus dem Gedächtnis heraus seine Nichtspielbarkeitsdisposition zu rekonstrumieren.)
Rankett 16'
Terz 1 3/5'
Zimbel 3f
(Das 4. Register habe ich vergessen.)
Ich erinnere mich an seine Worte: "Aber das Rankett muss ein richtiger Knurzbecher sein."

Vor ein paar Jahren war ein Orgelbauer namen Niggemann in Paderborn verstorben.
Er hatte in seinem Haus selbstgebautes, im Keller eine kleine Orgel und im oberen Wohnzimmer ein Hochpositiv.
Ich weiß, dass sein Sohn verzweifelt versucht hatte, das zur anderen Verwendung anstehende Haus zu entorgeln. Für das Hochpositiv hatte ich ihm keine Hoffnung machen wollen, sie stand irgenwann bei den Kleinanzeigen, sogar Laddach hatte sie abgelehnt.
Die Disposition war (aus meinem Gedächtnis heraus)

4'
2'
2'
1 1/3'

oder so ähnlich.
Ich habe die Sache dann aus den Augen verloren... vielleicht hat das Positiv am Ende jemanden gewärmt.


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