Zuviel des Falschen ist wundervoll...

elias.orgel, Dienstag, 05. März 2024, 03:17 (vor 908 Tagen) @ Zartbass
bearbeitet von elias.orgel, Dienstag, 05. März 2024, 03:37

Im letzten Video ad Reihe demonstriert Bossert die "modernen" (Zukunfts) - Möglichkeiten der Orgel...

und das hat mich wirklich sehr enttäuscht
... (hier dramatische Pause machen)

kann es sein, dass die heute schon "veraltet" sind - oder bin ich nur wieder gleich so negativ?

Wenn ich das richtig verstanden habe gibt es lediglich ein paar
- Sostenuto Funktionen (getrennt für jede Klaviatur)
- eine Winddrossel (für die gesamte Orgel?)
- eine Invers-Koppel (TonhöhenSpiegelung der Klaviatur: Tiefste Taste wird an Höchste Taste gekoppelt (und umgekehrt?) - 2. an 2. Höchste usw)
und natürlich
- die "Fein"-Steuerung der Kegel-Ventile

wobei ich bei letztem gern etwas präziser sagen würde, dass "nur" die jeweilige Haupt-Stange für die KegelVentile mittels des proportional Magneten gesteuert werden kann...
(sorry wenn / dass ich den Fachbegriff dafür nicht kenne)

denn "auf dem Weg" bis zum KegelVentil sitzen noch ein paar Stellschrauben, d.h. es muss hier auch noch ein wenig Spiel in dem mechanischen System vorhanden sein...
trotzdem ist die klangliche Wirkung natürlich sehr deutlich zu hören
.
.
.
es gibt keine Sinua Koppeln ?
oder den ganzen anderen (unnötigen) Kram mit Tasten- Verzögerung, Repetition, Percussion und was der Rechner nicht alles in Echtzeit mit den SteuerDaten (nein, nicht die vom Finanzamt) anfangen könnte...?

mich würde auch sehr der Vergleich mit Amsterdam (einzeln "schaltbares" Ventil unter jeder Pfeife / Springlade - aber nix Proportz) interessieren

bzw

wenn die Kegel in Würzburg auch "barock" können
können die "Springs" in Amsterdam auch "romanisch" ? (sic ;-)


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