Zuviel des Falschen ist wundervoll...

Gast @, Sonntag, 03. März 2024, 19:48 (vor 910 Tagen) @ elias.orgel

Das ist nicht ganz richtig denk an den Vortrag von Jürgen skriba mittels ein ausmodulation, das ist quasi ein Tonsignal auf den Magnet Strom geben, lässt sich fast jede ventilbewegung nach bilden

Ist aber in Reinoldi nicht eingebaut, meines Wissens.
Außerdem ist Scribas IRSD-Kurve nicht geeignet, Bewegungen nach dem Anschlag nachzubilden, da nur der Velocity-Wert gelesen wird, keine Tastenposition.
(hier rund um Minute 22: https://vimeo.com/865511321


Ich hatte Jürgen Scriba (auch in einem persönlichen Gespräch) so verstanden, dass da nichts eingebaut werden muss - schließlich gibt ja auch jetzt schon "Modulationen" Tonventil alle 5ms ein und wieder ausschalten...

Theoretisch (!) sollte es moeglich sein, durch eine modulierte Rechteckspannung das Ventil in einer Mittelstellung zu Halten. Allerdings kann ich mir nicht vorstellen, dass die Midisteuerung dafuer genau genug ist (5ms sind eher noch Tonrepetition als Modulation :-) ). Ausserdem muss man beruecksichtigen, dass Ventile nicht grade traege sind und durch den Druckpunkt eigentlich schon eher einem digitalen System gleichen. (Entweder offen oder geschlossen, der Bereich dazwischen ist minimal und vermutlich nur schwierig zu erreichen, da hochgradig instabil)
Koennte man da nicht mal das Frauenhoferinstitut dransetzen? :-)

Ansonsten: Meine Tremulanten werden bereits digital «bepulst», und einen digitalen Frequenzumrichter fuers Geblaese habe ich auch. Die Regelbereiche sind aber aufgrund der physikalischen Begrenzungen sehr, sehr schmal und man muss daher auch Nutzen hinterfragen. (Wie sagte Scriba selbst: Man kann es benutzen, muss es aber nicht :-). Wo er aber recht hat: Bei einem modernen Steuerungssystem entstehen eigentlich keine Mehrkosten , da ja eh eigentlich alles digital ist.)


Vielleicht nehme ich mal den Laptop mit in die Kirche und probier mal, was moeglich ist :-)


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