Orgelprojekt St. Kastor, Koblenz (Teil 1, Historie)

kjz1, Sonntag, 23. Februar 2014, 15:00 (vor 4571 Tagen) @ kjz1
bearbeitet von kjz1, Sonntag, 23. Februar 2014, 21:42

Es geht voran: die ersten Pfeifen sind da!

Heute konnte ich einge Photos schießen, die später so nicht mehr möglich sein werden.

Mittlerweile sind nicht nur die Hauptträger in Position, auf diesen wurde auch das stählerne Traggerüst für die Orgel montiert:

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Die Hauptträger selbst sind in den Fussboden der dahinterliegenden Michaelskapelle eingelassen. Man sieht nach rechts den Hauptträger in Richtung Kirchenschiff, nach oben den Querträger der bis in die massive Turmwand verläuft und dort das Gewicht abfängt:

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Später wird dann alles wieder verputzt, so dass nicht mehr zu sehen ist. Das Loch in der Wand dient später für die 380 V-Stromzuführung für die Orgel.

Hier verläuft einer der Hauptträger nach vorne durch die vorhandene Fensteröffnung ins Kirchenschiff:

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Mittlerweile sind auch die schwersten Pfeifen bereits zum Liegen gekommen: die tiefste Oktave des Untersatz 32', der ja auf dem Dachboden des Seitenschiffs montiert wird. Von unten kann man hinter dem Gitter in den Biforien bereits die Pfeifen erahnen:

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Hier ist die separate Windlade für den Untersatz mit den tiefsten Pfeifen zu sehen:

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Und hier noch einmal aus einem anderen Winkel:

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Und hier die 3x4 Pfeifenmündungen in Gesamtschau, wo man die Pfeifenanordnung sehen kann:

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Auf der linken Seite die Mauer zur Kirche (die Labien sprechen alle durch das erste Biforienfenster, jeweils unten und oben ist bereits eine Holzdecke angebracht. Später wird dann rechts ebenfalls noch eine Holzwand angebracht, so daß sich die Pfeifen dann in einem nach aussen abgeschlossen Holzkasten befinden und diese Photos auch nicht mehr möglich sind. Die Einhausung hat auch noch einen anderen Grund: auf dem Dachboden 'wohnen' auch noch Fledermäuse, die ja unter Naturschutz stehen und ein separates Einflugloch von aussen haben. So wird man dann bald dort Infraschall neben Ultraschall vernehmen können... ;-)

BTW: in den letzte Wochen hat der Jugendkammerchor trotz der Bauarbeiten in der Kirche eine CD mit Liedern aus dem neuen Gotteslob eingespielt. Wieder ein Beweis dafür, dass man die vorzügliche große Akustik dieser Kirche zu schätzen weiss. Deshalb darf man auf das Resultat des Orgelneubaues gespannt sein!


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