Orgelprojekt St. Kastor, Koblenz (Teil 1, Historie)

kjz1, Sonntag, 27. April 2014, 21:55 (vor 4505 Tagen) @ ado

"Orgelkonzert in St. Kastor, am... um... Wir wiederholen das Konzert von Herrn Organist XY vom ... (Midi-Aufzeichnung) Auf dem Programm: ..."

Zwei andere Anwendungsbereiche sind mir noch eingefallen:

Improvisation. Heute wären viele froh, hätte eine solche Möglichkeit damals schon Tournemire oder Cochereau zur Verfügung gestanden. Die Frage bleibt natürlich, inwieweit dann der 'improvisatorische Charakter' verloren ginge.

'Quasi vierhändiges Spiel'. Ein Organist kann zuvor den ersten Part einspielen und sich dann quasi mit dem zweiten Part selbst begleiten.

Letztendlich stellt diese Elektronik nur die moderne (und erweiterte) Variante von dem dar, was Welte schon vor vielen Jahren mit den Papierrollen bewerkstelligt hat. Die Rollen gibt es ja noch heute, ich frage mich, ob das neue System in etlichen Jahren auch noch abspielbar sein wird. Andererseits: MIDI ist ein relativ offener Standard, MIDI-Dateien wird man deshalb auch in vielen Jahren noch auslesen können. Die Frage ist halt, wie lange die Datenträger ihre Speicherinformationen behalten, notfalls muss man alle x Jahre die Daten neu kopieren.


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