Orgelprojekt St. Kastor, Koblenz (Teil 1, Historie)

kjz1, Dienstag, 25. Februar 2014, 14:32 (vor 4566 Tagen) @ Florian-L

Da kann man gespannt sein, wie viel man vom Klang dieser Pfeifen noch im Kirchenschiff vernehmen wird.

Die Pfeifen sind, soweit ich gesehen habe, an ein separates Gebläse angeschlossen. Da wäre dann auch ein erhöhter Winddruck recht einfach zu realisieren. Dazu stehen die Pfeifen ja später in einem relativ druckdichten Gehäuse, welches nur über 2 Öffnungen (vor den Labien und oberhalb der Pfeifenenden) zum Kirchenraum hin verfügt. Der Klang kann also nur in diese Richtung 'entweichen'.

Das menschlische Ohr kann sehr tiefe Frequenzen nur schwer gerichtet orten, das sollte kein Problem darstellen. Soweit ich es einschätzen kann, sind die Pfeifen ja nicht 'sehr üppig' mensuriert; aber ich bin auch gespannt, was denn der Intonateur daraus macht. Wahrscheinlich wird das Gebläse auch relativ bald ans Stromnetz angeschlossen, so dass man den Klang schon vorab testen kann.


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