Orgelprojekt St. Kastor, Koblenz (Teil 1, Historie)

kjz1, Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:08 (vor 4564 Tagen) @ Florian-L
bearbeitet von kjz1, Donnerstag, 27. Februar 2014, 09:12

Ja, aber es stellt sich die Frage, ob sich diese bis zu etwa 20 Meter langen Schallwellen aus dem kleinen Biforium auch dementsprechend ausbreiten können.

Das Problem hat man aber in anderen Orgeln ja auch, wo die tiefen Pfeifen oft hinten im Gehäuse stehen und der Klang dann quasi 'durch mehrere Pfeifenreihen hindurch' sich seine Bahn ins Kirchenschiff nach vorne suchen muss. In der Nachbarkirche steht die 32' Zunge ganz hinten und klingt gegen die Rückwand der Kirche, der gedeckte 32' steht an der Seite und klingt gegen die Seitenwand der Kirche. Trotzdem habe ich da keine klanglichen Defizite bemerkt.

Hier sind die Labien ja direkt in den Kirchenraum gerichtet (Abstand so ca. 1 m), in Richtung Innenraum kann sich der Schall also recht gut ausbreiten. Im angloamerikanischen Orgelbau gibt es da ja einige Beispiele, wo die 32' auf den Seitenemporen 'flachgelegt' wurden.


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