Beromünster - visuelle Ergänzungen

MCVL @, Freitag, 23. August 2024, 09:39 (vor 736 Tagen) @ Karl-Bernhardin Kropf

Damit ich die Gelegenheit bekomme, die höchst nötige Überschriftsanpassung vorzunehmen, drücke ich hiermit mein Amusement über die Registernamen von Beromünster aus. Angesichts solcher Befunde kann man nachvollziehen, dass historisierend bauende Werkstätten sich immer wieder neue Abwandlungen bekannter Namen einfallen lassen.

Die Abzweigung ist aber interessant, wenn man nicht so leicht in die Gegend kommt bzw. da nicht seinen musikalischen Schwerpunkt hat - immer Lehrreiches dabei.

Das waren die für Kiene typischen Registerbezeichnungen, die seine Instrumente besonders charakterisiert haben. : -) Wobei hinter den meisten Bezeichnungen sich gängige Pfeifenbauformen verbergen. Genauso individuell wie diese Bezeichnungen sind auch weitere Details wie seine typische Prospektgestaltung oder der grundsätzlich doppelte Subbaß 16' + 8'.

Hier mal noch ein paar visuelle Eindrücke. Die Bilder habe ich schon einmal gezeigt, aber der Hoster hat inzwischen schlapp gemacht:


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Ansicht der Orgel von der Seitenempore. Hinter meinem Rücken steht die weitgehend erhaltene südliche Chororgel von Johann Christoph Albrecht aus Waldshut.


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Zum weiteren Amusement hier die beiden Registerstaffeleien mit den originalen Beschriftungen.


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Gesamtansicht des originellen Spieltischs.


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Auf dem Dachboden eingelagertes Raster der ursprünglichen Vox humana.


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Impressionen aus dem Orgelinneren von Kienes spezieller Mechanik. Die Wellen dienen übrigens der Betätigung der Koppelventile, die Ärmchen nehmen die Doppelventile im Baßbereich des Hauptwerks mit.


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Teile der kuriosen Pedalkoppeltraktur und der Registermechanik.


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Fragmente des Aufzugs für die ursprüngliche Keilbalganlage.


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C-Pedallade mit den Pedalzungen.


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