Umbau der Weise-Orgel in Saarbrücken (Teil 2: Das neue Konzept)

Cmcmcm1 @, Ottobrunn, Mittwoch, 05. März 2025, 11:20 (vor 552 Tagen) @ fluteceleste
bearbeitet von Cmcmcm1, Mittwoch, 05. März 2025, 11:24

Danke für die sehr lesenswerte und detaillierte Dokumentation! Das wird sicher eine schöne Wiedergeburt und ist, wie es der Dorforganist schon sagte, ist eine Würdigung einer häufig zu Unrecht verurteilten Orgelbauepoche.

Danke!
Ja das Konzept respektiert durchaus die klanglichen Gegebenheiten und Charakteristika der Erbauungszeit (nicht umsonst wird auch die klangschöne Musette 8' erhalten), mildert aber objektive Schwächen der vorherigen Disposition ab und erweitert das Klangbild in Richtung Romantik sowie liturgischer "Gebrauchsfähigkeit" durch neue Klangfarben (Violprincipal, Schwebung, SW-Trompette, zwei überblasende Flöten, 32', ...)

Daher war es auch Anspruch möglichst mit dem vorhandenen Bestand von Koulen und Weise zu arbeiten und durch sinnvollen Platztausch und Mensurrückungen viele der Dispositionsänderungen durch das vorhandene Material abzudecken.
Die einzigen nicht wiederverwendeten Register sind die Quintade 4' sowie der Hintersatz 4f 2 2/3', was ich für verschmerzbar halte.


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