Weise und seine Transmissionsorgeln

MCVL @, Samstag, 16. August 2025, 00:36 (vor 389 Tagen) @ FranzS.
bearbeitet von MCVL, Samstag, 16. August 2025, 00:39

Unschön, daß Salisko sich in einem Punkt aus der Reserve locken gelassen hat. Griesbacher schrieb in seinem Abnahmegutachten zur Orgel in Stallwang, die Holzpfeifen seien aus engjährig und astfrei gewachsenem Holz gefertigt und mit Bolusfarbe gestrichen. Saliskos Bemerkung darüber: wie hat denn Griesbacher die Holzauswahl durch den Farbanstrich erkennen können? ; -)


soweit ich weiß kam Griesbacher aus einer Industriellenfamilie die einen Getreidemühle und ein Sägewerk betrieben hat. Ich glaube er hats erkannt, trotz der Farbe.
Das Haus soll fast ein Schloss gewesen sein, wie es üblich war bein den "Mühlenbaronen" in Niederbayern. Ob es noch steht, weiß ich nicht.

Vorstellen könnte ich mir noch eine dritte Variante: Griesbacher hat es wortwörtlich aus Ignaz Weises Kostenvoranschlag übernommen und in Vertrauen auf und in Kenntnis dessen Fähigkeiten einfach so ins Gutachten übernommen.


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