Einschätzungen zu einer Weise von 1914 gesucht

MCVL @, Donnerstag, 24. April 2025, 21:57 (vor 501 Tagen) @ MCVL

Mein gestriger Besuch im Bistumsarchiv Regensburg brachte etliche neue Erkenntnisse, über die ich aber ein anderes Mal berichten werde, wenn meine Arbeiten dort abgeschlossen sind.

Heute geht es mir um eine Weise-Orgel von 1914, deren Disposition interessante, aber auch etwas rätselhafte Anmerkungen beigefügt sind.
Die Orgel wurde für die Kirche in Oberviehbach erbaut und stellt eines der typischen Transmissionsinstrumente dar, von welchen Weise zwischen etwa 1908 und 1920 eine stattliche Anzahl erbauen konnte.

I. & II. Manual
1) Principal 8'
2) Gedeckt 8'
3) Gamba 8'
4) Salicional 8'
5) Aeoline 8'
Vox coelestis (Sammelzug 4+5)
Clarinette (Sammelzug 2+3)
6) Traversflöte 4'
7) Mixtur 2 2/3' (nur auf I. spielbar)

Pedal
8) Subbaß 16'
Zartbaß 16' (Abschwächung)

II-I
I-P
II-P
I 16'
II-I 16'
II-I 4'
P 4'

Automatisches Pianopedal

Multiplex mit Einstellregistern u. 9 Druckknöpfen (Multiplex mit 9 fertigen Kombinationen)

Meine Frage nach Einschätzungen bezieht sich auf den letzten kursiven Passus. Was kann sich dahinter verbergen? Einstellregister? Die Orgel wird nicht bei ihrer Größe 9 feste Kombinationen besessen haben?
Vielleicht kennt ja jemand eine erhaltene Weise-Orgel dieser Zeit mit einer solchen Vorrichtung?

Auf Antworten bin ich sehr gespannt.


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