Ganacker - Weise und seine Transmissionsorgeln

FranzS., Samstag, 26. April 2025, 17:53 (vor 500 Tagen) @ Stimmeisen

Dispostion Ganacker nach Brenninger (1974):

I (C-f''''): P 8', Ga 8', O 4'
II (C-f''''): Ge 8', Sa 8', Ae 8', Vox 8'
P (C-d'): SB 16'

Koppeln: OK I, II-I, OK II-I, I-P, II-P, OK Pedal

Brenninger nennt Kegelladen, so daß ein Umbau nach dem Krieg in der Tat nicht unwahrscheinlich erscheint.

Brenninger hat viele Fehler drin und ein Umbau nach dem Krieg wäre einhergehenden mit einer kräftigen verzimbelung. So wie ich das sehe lag das Problem der Transmissionsorgeln eher im Spieltisch. Die Membranladen vom Weise sind in Seyboldsdorf, auch eine umgebaute Translationsorgel, noch original. Auch hier ist der Eintrag auf Wiki falsch, wo Kegelladen erwähnt sind.


Ein Fall einer umgebauten Transmissionsorgel von Weise, ich habe bisweilen auch den Ausdruck "Translationsorgel" gefunden, ist z.B. auch Bayerisch Eisenstein von 1912 mit seinem imposanten Prospekt (siehe unten). Hier wurde neben der Einrichtung auf zwei konventionelle Manualladen auch kräftig umdisponiert.

Aus
I + II: P 8', Ge 8', Ga 8', Ti 8', Sa 8', Ae 8', Qu 8', Fu 4', Trfl 4', Mx 2 2/3', und Clarinette 8', Vox 8', Oboe 8' als Gruppenzüge
P: SB 16', GeB 8'

wurde

I: P 8', Ge 8', O 4', Piccolo 2' Mx 4f. 1 1/3'
II: Qu 8', Sa 8', Trfl 4', P 2', Scharff 3f. 2/3'
P: SB 16', OB 8'

So sieht nach dem Krieg aus.


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