Umbau der Weise-Orgel in Saarbrücken (Teil 2: Das neue Konzept)

Cmcmcm1 @, Ottobrunn, Donnerstag, 06. März 2025, 08:56 (vor 551 Tagen) @ Gladius

Lohnt möglicherweise ein Vergleich mit den beiden anderen Weise-Orgeln in unmittelbarer Nachbarschaft? Saarbrücken/Rodenhof, St. Albert und Malstatt, St. Josef - Bauzeit dürfte in etwa gleich sein.

Ja das stimmt! Die drei Instrumente stammen in etwa aus derselben Zeit und doch sind sie gewissermaßen etwas unterschiedlich - auch durch die völlig unterschiedlichen akustischen Gegebenheiten der Räume.

In St. Josef hängt die Weise-Orgel III/31 mit einem offenen Prospekt im Querhaus. Der Spieltisch befindet sich fahrbar darunter. Das Positiv besitzt keine Zunge und ist hier auf II. zugeordnet.
Der Raum würde definitiv mehr vertragen (vor dem Krieg stand dort eine Weigle mit II/40 und HD-Stimmen!), allerdings besitzt die Kirche einen solch enormen Nachhall, dass die kathedralartige Akustik wirklich alles veredelt.

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St. Albert dagegen ist ein Rundbau mit entsprechend schwieriger Akustik. Hier steht die Orgel ebenerdig und ziemlich niedrig, dafür in die Breite gezogen hinter einem wellenförmigen Prospekt.
Diese Weise-Orgel habe ich noch nicht selbst gespielt, sie wurde mir aber von einem Kollegen im direkten Vergleich zu den anderen beiden als gröber beschrieben. Auch fehlt ihr der offene 16' im Pedal und sie hat wohl meines Wissens im Gegensatz zu den anderen beiden Taschenladen.

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